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Punktgewinn bei bestem Spätsommerwetter

Auch nach dem 4. Spielt­ag der Stadtli­ga B ste­hen die Büh­lauer noch mit ein­er weißen Weste da. Im Abschiedsspiel für den Kapitän, Kjell Nürn­berg­er, gelang ein 4:0 gegen die Gäste aus Dobritz. Doch der Rei­he nach:Während die Büh­lauer sich für den weißen Trikot­satz entsch­ieden, liefen die Dobritzer in pastell-grau auf den Platz und die Teams waren daher unge­fähr so gut zu unter­schei­den wie Bio- und Frei­land-Eier. Da der Schied­srichter allerd­ings erst fünf Minuten vor Anpfiff das Tor zum Büh­lauer Wald­sta­dion gefun­den hat­te, blieb ihm wohl keine Zeit mehr, hier noch einzu­greifen. Mit 10-minütiger Ver­spä­tung ging das Spiel los und es kam nun­mehr eben auf die inneren Werte an.Den Gast­ge­bern fehlte in der Anfangsphase der 1. Hal­bzeit eine ord­nende Hand. Es sah allerd­ings bei bei­den Mannschaften etwas kon­fus aus und Torszenen waren kaum zu reg­istri­eren. Bei Büh­laus aus­sicht­sre­ich­stem Durch­stoß wurde dem Kapitän der Vorteil ver­sagt, obwohl er sich nach einem an ihm began­genen Foul­spiel auf den Beinen hal­ten kon­nte und das freie Feld vor sich hat­te. Die let­zte Aktion in der unspek­takulären ersten Hal­bzeit hat­ten die Büh­lauer Stürmer, welche das Gäste­tor bedrängten und bei der  Walther tat­säch­lich den Ball unter die Lat­te dreschen kon­nte. Nach dem Sprung auf die Lin­ie entsch­ied dieser sich auch prompt in Rich­tung Netz zu marschieren — 1:0. Die Dobritzer Abwehr war nun­mehr leicht gefrustet und ver­suchte unseren Kapitän zu kas­tri­eren. Dadurch kam natür­lich Gesprächs­be­darf auf und es galt zu klären, ob dies zu den Hand­lun­gen eines zivil­isierten Men­schen gehört. Auch der Schied­srichter schal­tete sich nach dem Hal­bzeitp­fiff in die Diskus­sion­srunde ein und erörtetete noch bis zu Kabi­nen­tür dem Dobritzer seinen kon­trären Stand­punkt. Eine gelbe Karte gab es allerd­ings nicht.In der zweit­en Hal­bzeit wur­den der Büh­lauer Sturm und die Dobritzer Abwehr nicht mehr miteinan­der warm. Es gab ver­mehrt Zwistigkeit­en, selb­st ohne Ball. Aber kom­men wir zum Spiel zurück. Dobritz ver­suchte nun Druck aufzubauen, schaffte es aber zu kein­er hun­dert­prozenti­gen Chance. Dafür wollte der Büh­lauer Tor­wart etwwas Span­nung in die Par­tie brin­gen und baute zwei Slap­stick-Ein­la­gen ein, die allerd­ings für wenig Zus­pruch auf Büh­lauer Seite sorgten. Wie also die Gäste so vor sich hin­drück­ten erhält Büh­lau einen Freis­toss von der Mit­tellinie. M. Schmidt über­nahm die Ver­ant­wor­tung und schlug den Ball Rich­tung Tor. Zu seinem Ärg­er war der Ball aber viel zu lang — im Gegen­satz zum Gäste­tor­wart, der ein­er der Kle­in­sten auf dem Platz war. Und auch jen­er war der Mei­n­ung, dass der Ball hätte kürz­er kom­men müssen, denn dass die Kugel sich zwis­chen der Lat­te und seinen Hän­den noch hin­durch­schieben würde, damit hat­te er nicht gerech­net (wie 100% aller Zuschauer und Spiel­er im übri­gen auch nicht). Dieses 2:0 brach den Gästen das Genick.Wenige Minuten später tank­te sich Kle­ment her­rlich bis zur Grundlin­ie durch und brachte noch den Pass vor das Tor. Von den Büh­lauern hat­te aber wohl kein­er damit gerech­net, dass dieser Durch­bruch erfol­gre­ich sein wird, so dass auch kein­er vor Ort war und die Vertei­di­gung der Gäste sich genötigt sah, den Ball sel­ber zum 3:0 in das Tor zu spitzeln (“So wird das gemacht — seht ihr?”). Diese Schmach ließ dann Mulan­sky nicht lange auf sich sitzen und zeigte den Gästen, dass man in Büh­lau seine eige­nen Tore auch sel­ber schießen kann, dribbelte sich (ohne größerere Gegen­wehr) durch die Gäste durch und schloss zum 4:0 ab.Ende gut, alles gut. Die Mannschaft genoss mit den 3 Punk­ten in der Tasche das vom Kapitän gespon­serte Bier, bedank­te sich für dessen Ein­satz in den let­zten bei­den Jahren und wün­schte ihm viel Glück für seine anste­hende Auf­nah­meprü­fung zum sportwissenschaftlichem Studi­um. Auch die Vere­insleitung wün­scht Kjell alles Gute und freut sich mit ihm und der Mannschaft über den gelun­genen Saison­start.


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Die B1-Jugend hat­te die Nach­barn von den Verkehrs­be­trieben zu Gast. Auch dem fußball-unkundig­sten Zuschauer (wie mir) war in der ersten hal­ben Stunde klar, dass die Büh­lauer Jungs das Konzept der Train­er nicht umset­zten, denn diese macht­en laut­stark ihren Unmut über die Spiel­weise ihrer Mannschaft kund. Im Ver­lauf des Spiels glät­teten sich aber die Wogen und die Gast­ge­ber kon­nten die gewün­schte Spiel­weise ver­stärkt umset­zen. Die erste Hal­bzeit wurde trotz­dem mit einem 0:0 abgeschlossen. Beste Büh­lauer Chance war ein Freis­toß von Tim aus 15m Ent­fer­nung, welchen der Tor­wart glänzend aus dem Dreian­gel kratzte.Wesentlich bess­er sah dann die zweite Hal­bzeit aus. Vor allem über die rechte Seite kamen die Büh­lauer immer wieder gefährlich vor das Tor. So kon­nte sich Paul auch in Vor­bere­itung des 1:0 wieder gut rechts durch­set­zen und den Ball in die Mitte brin­gen, wo dann Erik im Nach­schuss nach Aarons Ver­such den Ball im Netz unter­brachte. Der End­stand wurde durch einen Elfme­ter von Tim erzielt, der dem Tor­wart keine Chance ließ. Ein ansehlich­es Spiel mit einem nicht ganz unver­di­en­ten Sieger.


Auch die B2 kam zum ersten Punk­t­gewinn: 4:3 beim Dres­d­ner SSV.

Die C1 ist hinge­gen noch nicht in der Stad­to­berli­ga angekom­men. Auch bei Tur­bine musste der Büh­lauer Tor­wart 13 mal hin­ter sich greifen, während unsere Jungs keine Tre­f­fer­markieren kon­nten.


Die D1 dominierte die ersten 10 Minuten bei den Kick­ers. Nach­dem dem Gast­ge­ber aber zwei Kon­ter­tore gelan­gen, sank unseren Jungs allerd­ings das Kinn auf die Brust, was der Train­er an diesem Tag auch nicht mehr rück­gängig machen kon­nte. End­stand 0:6.


Die D2 war mit 5:3 bei den Mäd­chen des FFC erfol­gre­ich, allerd­ings fehlten zwei Haup­tkräfte auf Büh­lauer Seite (auch bei­des Mäd­chen), was sich wohl heute gegen jeden anderen Geg­n­er gerächt hätte, denn überzeu­gend war das Büh­lauer Spiel trotz des Sieges nicht.


Die E1 trotzde der 2. Vertre­tung des SV Loschwitz den ersten Punk­tver­lust ab. Am Ende einigten sich bei­de Mannschaften auf ein Unentsch­ieden.


Das gelang der F2 nicht (F1 hat­te spiel­frei). Gegen Lock­witz­grund reicht­en auch 3 eigene Tore nicht zum Sieg. Büh­lau allerd­ings Sieger der Herzen, den nach eigen­er Aus­sage des Stürm­ers, hat­te dieser 3x die Lat­te und 2x den Pfos­ten getrof­fen. Im Prinzip lag es also nur an den zu kleinen Toren.


Die G‑Jugend empf­ing die Jungs der SpVgg Löb­tau. In einem hin- und her­wogen­den Spiel (auf selb­stver­ständlich hohem Niveau) kon­nte keine Mannschaft sich markant abset­zen. Am Ende ver­liert Büh­lau um Haares­bre­ite und einem Tor.

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