Herren

Wieder was gelernt!

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Nach der starken Aufhol­jagd in der let­zten Woche – als man sich ein Unentsch­ieden nach 2:0‑Rückstand erkämpfte – waren die Hirsche fro­hen Mutes, auch gegen den gut platzierten USV TU Dres­den etwas Zählbares mit­nehmen zu kön­nen.
Dementsprechend sou­verän began­nen die Büh­lauer Jungs, unter dem neuen Kapitän Nürn­berg­er. In der Abwehr zog Bombis die Fäden, während im zen­tralen Mit­telfeld Knels, Gloger und Höhne agierten. Der Ball lief gut, die Gast­ge­ber kamen nur zur kurzen Ballbe­sitzphasen, während die SGB gefäl­lig und selb­st­sich­er auf­trat.

Zur 35. Minute stellte der Train­er des USV – welch­er Büh­lau während der let­zten Spiele gescoutet hat­te – das Sys­tem auf 4–2‑3–1 um – mit Erfolg. Die Räume wur­den wesentlich enger und, infolge dessen, das büh­lauer Spiel auch fehler­hafter; es entwick­elte sich eine Par­tie auf Augen­höhe, auch in der zweit­en Hal­bzeit.

Nach einem Foul im Halbfeld kam es zu einem Freis­toß für die Gast­ge­ber aus 25 Metern. Obwohl der Ball wuchtig und mit viel Effet kam, wäre Keep­er Schmidt zur Stelle gewe­sen, hätte nicht ein tück­isch­er Wind­stoß den Ball ins Eck getrieben: 1:0 für den USV. Das war natür­lich ein Nack­en­schlag für die Jungs aus Büh­lau, die aber weit­er alles gaben. So schloss Walther nach ein­er Einze­lak­tion aus der Drehung stark ab, scheit­erte jedoch am Tor­wart. Coach Nieder­lein unter­stütze die Angriffs­be­mühun­gen durch die Here­in­nahme des frischen Stürm­ers Kempe.

Allerd­ings fehlten schlussendlich ein­fach die Mit­tel, um gegen die zunehmend tiefer ste­hen­den Gast­ge­ber Chan­cen zu kreieren. 10 Minuten vor Schluss kam es dann noch zu einem Kopf­ball­tor für den USV TU Dres­den nach einem Eck­ball und wenige Minuten später zu einem Kon­ter­tor: der Büh­lauer Schlussmann Schmidt kon­nte den ersten Schuss noch pari­eren, war beim Nach­schuss jedoch macht­los.

Schlussendlich war es ein kalter und windi­ger Tag, an dem die Büh­lauer Jungs ihre streck­en­weise gute Leis­tung über das ganze Spiel hin­weg hät­ten abrufen müssen.

Näch­ste Woche gibt es die Chance, vor heimis­chem Pub­likum die Schlappe wieder gut zu machen!

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