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Hafenkette nicht zu brechen

05/12/2017

Bei schönstem Sonnenschein, aber frostigen Temperaturen, traten die Bühlauer an diesem Sonntagvormittag beim FV Hafen an. Leider begann die Partei denkbar ungünstig: schon in der 9. Minute holte der gewiefte Hafen-Stürmer Kontek einen zweifelhaften Freistoß an der linken Strafraumgrenze raus. Die Freistoßflanke kam perfekt – es war Mauersberger, der am höchsten stieg und Bühlau eine kalte Dusche verpasste. Unsere Jungs vom Hang schienen ihre Probleme mit der Flachlandluft zu haben, denn trotz einigen Engagements gelang es zu selten, den Ball zu kontrollieren und in den eigenen Reihen zu halten: zu hoch war der Druck des Gegners, zu gering die Passquote unserer Jungs. Dementsprechend fiel dann auch das 2:0, diesmal durch Silvio Kontek persönlich – ein platzierter, harter Schuss ins kurze Eck. Allerdings war Bühlau weiter guten Mutes, auch, wenn vieles nicht funktionierte. Und so ist Fußball: nach ein paar hohen Bällen kam es zu Gestocher im Strafraum von Hafen, es wurde nicht konsequent geklärt und schließlich konnte Bombis den Ball aus dem Gewühl heraus über die Linie befördern. Dennoch konnten die Gastgeber zur nächsten Chance kommen, abermals durch ein Standard: diesmal lag der Ball in gut 20 Meter Entfernung halbrechts zum Tor. Der Schütze wählte eine unorthodoxe Ausführungsmethode: mit dem Vollspann an der Mauer flach vorbei ins kurze Eck. Keeper Schmidt konnte den Ball nicht festhalten und so war es wieder Mauersberger, der abstaubte. In einem „normalen“ Spiel wäre es das schon gewesen: zum zweiten Mal erspielten sich die Hausherren einen 2-Tore Vorsprung. Doch die moralisch starken Hirsche steckten nicht auf und konnten zu einem günstigen Zeitpunkt unmittelbar vor der Pause den Anschluss wieder herstellen. Nach einer starken Verlagerung von Innenverteidiger Fugmann auf Links ließ Bombis seinen Gegenspieler aussteigen und legte auf Nürnberger quer, der nur noch einzuschieben brauchte.

 

In der zweiten Halbzeit war das Bild dann unverändert: ein kräftezehrendes, unruhiges Spiel ohne klaren Vorteil. Allerdings war jetzt der nach langer Verletzungspause zurückgekommene Tim Hammer im Spiel. Technisch stark konnte er vorn einige Bälle festmachen, hier und da fehlte aber noch etwas die Spritzigkeit. Der nächste Nackenschlag kam dann zur 60. Minute: die Bühlauer Hinterleute klärten einen Ball nur unzureichend, an der Strafraumkante lauerte Fütterer und nahm den Ball mit einem exzellenten Dropkick, der die Murmel ins blanke linke Ecke beförderte. Kurz darauf kam es zu einer strittigen Situation an der Strafraumkante, als Hafen-Ballerman Silvio Kontek den Kontakt mit dem herauseilenden Keeper Schmidt suchte – der Schiri ließ das Spiel allerdings weiterlaufen. Doch Bühlau witterte noch immer Morgenluft und erarbeitete sich einige Standards. Und schließlich war es Walther, der eine zu weit geratene Freistoßflanke am langen Pfosten aus spitzem Winkel in die Maschen drosch. Jetzt wurde alles nach vorne geworfen, sogar Abwehrlatte Fugmann trabte in den gegnerischen Strafraum. Leider war Hafen sehr stabil und klärte konsequent. Auch wenn Bühlau keine Konter zuließ, konnten die Hausherren sich immer wieder Ballbesitz erarbeiten und so Zeit von der Uhr nehmen. Und dann ertönte auch schon der Abfiff…

 

Kurzum: Wenn man vier Tore frisst, bekommt man selten die Chance, nochmal zurückzukommen. Dafür, dass Bühlau immer wieder den Anschluss herstellen konnte und das Spiel bis zum Schluss offen hielt, verdienen die Jungs aber Respekt.

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